MDR Fernsehen
MDR - Garten

MDR Garten vom 14.07.2024

29 Min.

Die Themen der Sendung: * Topfpflanzen für Hitze und Trockenheit fit machen Wir haben Gärtnerin Melanie Trinks eingeladen und stellen uns der Frage, wie Topfpflanzen auf Balkon und Terrasse immer größer werdende Hitze und Trockenheit überleben. Dabei kommt es zum Beispiel auf die Wahl eines geeigneten Topfes oder Pflanzgefäßes an. Aber nicht nur der Topf, sondern auch die Pflanzenauswahl ist entscheidend. Mit Mulch sowie der richtigen Pflege lassen sich die Gewächse im Topf gut über heiße, trockene Tage bringen. Tipps dazu geben wir im MDR Garten mit Melanie Trinks. * Wolfsmilchgewächse für den Garten Diesmal stellen wir eine große Pflanzenfamilie vor, deren Vertreter immer mehr Menschen gefallen, weil sie viele Standorte mögen und insgesamt wenige Ansprüche haben. Die Rede ist von den Wolfsmilchgewächsen. Sie sind bekannt als Steppen-Wolfsmilch, stehen als Zypressen-Wolfsmilch in manchen Gärten oder heißen Kreuzblättrige Wolfsmilch. Alle sind sie robust und harmonieren gut mit anderen Pflanzen. Im MDR Garten erfahren Sie mehr über die verschiedenen Wolfsmilchgewächse und ihre Pflege. * Salbei-Vielfalt Viele denken bei Salbei an den Echten Salbei (Salvia officinalis), der als Küchen- und Heilkraut bei Erkältungen gute Dienste leistet. Aber die Familie der Lippenblütler ist ausgesprochen artenreich: Außer in der Antarktis und in Australien gibt es auf der ganzen Welt Salbei. Insgesamt sind es etwa 900 Arten. Frank Fischer hat etliche von ihnen auf seinen Reisen kennengelernt. Er betreibt eine Spezialgärtnerei für Salbei in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Wir haben ihn besucht und zeigen Ihnen die Vielfalt der Salbei-Pflanzen.

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MDR Garten vom 07.07.2024

Am Sonntag, 07. Juli 2024, sehen Sie eine neue Ausgabe des MDR Garten. Wir sind zu Gast bei Strebergärtner Oliver, wandern auf einem Gartenwanderweg und besuchen einen Garten, der auf einem Ackerstreifen angelegt wurde. Die Themen der Sendung: * Immer erfinderisch: Strebergärtner Oliver Recyclingkunststoff, alte Wasserrohre, Jute statt Plastik. Unser Strebergärtner Oliver aus dem Erzgebirge denkt sich immer neue Sachen für seinen Garten aus. Die alten Wasserrohre hat er zu Hochbeeten umfunktioniert. Besonderer Gimmick dabei: Von oben sehen die Beete aus wie eine Blume. Moderator Jens Haentzschel pflanzt mit Oliver und plaudert über Erfindungen und Ökologie im Garten. * Gartenwanderweg in Altenburg Zwölf Kilometer lang ist der neue Gartenwanderweg in Altenburg, der durch zwölf verschiedene Gartenanlagen führt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken. Neben wunderschönen Lauben und Gärten, die für jeden Geschmack Inspiration bieten, lässt sich viel über Giftpflanzen, Wildbienen oder Kräuter lernen. Die älteste Gartenanlage Thüringens liegt auch auf der Route. * Vom Acker zum Naturgarten Vor sechs Jahren haben Stefan und Andrea Krumme auf der Rheininsel Niederwerth einen zehn Meter breiten, sehr langen Ackerstreifen gekauft und zu einem Mosaik aus Lebensräumen umgestaltet. Mit Hilfe vieler versteckter Wildkameras konnten die beiden Naturenthusiasten beobachten, wie sich immer mehr Tiere in ihrem Garten ansiedelten: Die winzige Zwergmaus genauso wie Bekassinen, Braunkehlchen, Segelfalter, Eisvogel, Hirschkäfer, Mauswiesel und Gartenschläfer und viele mehr. Unsere MDR Gartenreporterin Dorte von Stünzner hat sich dort staunend umgesehen.


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U 234 – Hitlers letztes U-Boot

U-234, ursprünglich als Minenleger konzipiert, wurde 1944/ 1945 für die Durchführung eines Spezialeinsatzes umgebaut, die seitlichen Minenschächte wurden ausgebaut und in Laderäume umgewandelt. Als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, stimmte Hitler der japanischen Bitte um spaltbares Material und technische Hilfe zu, denn das japanische Kernwaffenprogramm benötigte Material zur Verwirklichung von nuklearen Waffen. Am 15. April verließ die U-234 Kristiansand in Richtung Atlantik. Das U-Boot trug eine 240 Tonnen schwere Fracht, darunter ein voll funktionstüchtiges zerlegtes Düsenflugzeug vom Typ Me 262 mit Bauplänen des zu dieser Zeit zweitschnellsten Flugzeugs, Bauteile einer V2, Forschungsunterlagen und Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxyd. Am 10. Mai 1945 erhielt der Kapitän die Nachricht von der deutschen Kapitulation. Der Kommandant entschied sich, das Unternehmen abzubrechen und in Gefangenschaft zu gehen. Die USA waren über das Frachtgut des U-Bootes informiert. Das Uranoxyd wurde in die Waffenschmiede nach Oak Ridge in Tennessee verfrachtet, wo es in ca. 0, 5 kg waffenfähiges Uran umgewandelt wurde. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass das erbeutete Uran Bestandteil der insgesamt 64 kg Uran von Little Boy wurde, der Atombombe, die über Hiroshima gezündet wurde. U-234 wurde am 20. November 1947 bei Cape Cod durch das amerikanische U-Boot USS Greenfish bei Torpedotests versenkt.