MDR Fernsehen
MDR - Garten

MDR Garten vom 07.07.2024

29 Min.

Am Sonntag, 07. Juli 2024, sehen Sie eine neue Ausgabe des MDR Garten. Wir sind zu Gast bei Strebergärtner Oliver, wandern auf einem Gartenwanderweg und besuchen einen Garten, der auf einem Ackerstreifen angelegt wurde. Die Themen der Sendung: * Immer erfinderisch: Strebergärtner Oliver Recyclingkunststoff, alte Wasserrohre, Jute statt Plastik. Unser Strebergärtner Oliver aus dem Erzgebirge denkt sich immer neue Sachen für seinen Garten aus. Die alten Wasserrohre hat er zu Hochbeeten umfunktioniert. Besonderer Gimmick dabei: Von oben sehen die Beete aus wie eine Blume. Moderator Jens Haentzschel pflanzt mit Oliver und plaudert über Erfindungen und Ökologie im Garten. * Gartenwanderweg in Altenburg Zwölf Kilometer lang ist der neue Gartenwanderweg in Altenburg, der durch zwölf verschiedene Gartenanlagen führt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken. Neben wunderschönen Lauben und Gärten, die für jeden Geschmack Inspiration bieten, lässt sich viel über Giftpflanzen, Wildbienen oder Kräuter lernen. Die älteste Gartenanlage Thüringens liegt auch auf der Route. * Vom Acker zum Naturgarten Vor sechs Jahren haben Stefan und Andrea Krumme auf der Rheininsel Niederwerth einen zehn Meter breiten, sehr langen Ackerstreifen gekauft und zu einem Mosaik aus Lebensräumen umgestaltet. Mit Hilfe vieler versteckter Wildkameras konnten die beiden Naturenthusiasten beobachten, wie sich immer mehr Tiere in ihrem Garten ansiedelten: Die winzige Zwergmaus genauso wie Bekassinen, Braunkehlchen, Segelfalter, Eisvogel, Hirschkäfer, Mauswiesel und Gartenschläfer und viele mehr. Unsere MDR Gartenreporterin Dorte von Stünzner hat sich dort staunend umgesehen.

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U-234, ursprünglich als Minenleger konzipiert, wurde 1944/ 1945 für die Durchführung eines Spezialeinsatzes umgebaut, die seitlichen Minenschächte wurden ausgebaut und in Laderäume umgewandelt. Als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, stimmte Hitler der japanischen Bitte um spaltbares Material und technische Hilfe zu, denn das japanische Kernwaffenprogramm benötigte Material zur Verwirklichung von nuklearen Waffen. Am 15. April verließ die U-234 Kristiansand in Richtung Atlantik. Das U-Boot trug eine 240 Tonnen schwere Fracht, darunter ein voll funktionstüchtiges zerlegtes Düsenflugzeug vom Typ Me 262 mit Bauplänen des zu dieser Zeit zweitschnellsten Flugzeugs, Bauteile einer V2, Forschungsunterlagen und Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxyd. Am 10. Mai 1945 erhielt der Kapitän die Nachricht von der deutschen Kapitulation. Der Kommandant entschied sich, das Unternehmen abzubrechen und in Gefangenschaft zu gehen. Die USA waren über das Frachtgut des U-Bootes informiert. Das Uranoxyd wurde in die Waffenschmiede nach Oak Ridge in Tennessee verfrachtet, wo es in ca. 0, 5 kg waffenfähiges Uran umgewandelt wurde. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass das erbeutete Uran Bestandteil der insgesamt 64 kg Uran von Little Boy wurde, der Atombombe, die über Hiroshima gezündet wurde. U-234 wurde am 20. November 1947 bei Cape Cod durch das amerikanische U-Boot USS Greenfish bei Torpedotests versenkt.


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