MDR Fernsehen
MDR - Elefant, Tiger & Co

Folge 1033 - Heiße Phase

25 Min.

* Hamster: In Stimmung In der Arche Noah für Feldhamster ist die wichtigste Zeit des Jahres angelaufen - die Paarungszeit. Schließlich will man mit der Zuchtstation die akut bedrohte Tierart vor dem Aussterben retten. Dabei zeigt sich, die Feldhamster-Zucht ist ein äußerst aufwändiger Akt. Auf Grundlage einer erstellten Matrix, die unter anderem Herkunft, Alter und Kondition der Tiere berücksichtigt, wählen Seniorkurator Ariel Jacken und Tierpfleger Florian Richter aus den 59 Hamstern fünf männliche und fünf weibliche Kandidaten aus und bringen diese zusammen. Dabei müssen sie die frisch vereinten Paare genauestens im Auge behalten. Von einer Sekunde auf die andere kann hier die Stimmung kippen. Ob die Zuchtexperten ein glückliches Händchen haben? * Koalas: Leipziger Luft Kaum ist Koala Yuma in Leipzig gelandet, wartet auch schon das erste Abenteuer auf ihn. Philipp Hünemeyer will ihn erstmals auf die Außenanlage bringen. Das ist nicht ohne, denn außerhalb des Koalahauses gibt es einige Faktoren, wie zum Beispiel die ungewohnte Geräuschkulisse, die den Neuankömmling durchaus nervös machen könnten. Auch in seinem vorherigen Zuhause in Duisburg war Yuma schon im Freien unterwegs, doch jede Außenanlage ist anders. Philipp ist gespannt, wie sein Schützling die unbekannte Situation meistern wird. * Ameisenbären: Gefährliches Gebilde? Die Ameisenbären Gorrie, Bardana und ihre Tochter Amei haben Stubenarrest. Auf ihrem Gelände wird per Gabelstapler ein ausgeklügeltes Gebilde zu ihrer Beschäftigung installiert - ein Termitenhügel aus Beton. Der Clou der eine Tonne schweren Installation: herausnehmbare Röhren, die mit allerlei Leckereien befüllt werden können. Diese sollen die Ameisenbären dann erschnuppern und mit ihrer speziellen Zunge herausangeln. Für den ersten Praxistest befüllen Florian Ludwig und Florian Rimpler die Röhren mit Mehlwürmern. Gorrie wird auserkoren, den Hügel einzuweihen. Wird sich der neugierige Draufgänger auf den Hügel stürzen?

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Folge 1031 - Das Kind beim Namen nennen kostenlos streamen | dailyme

Folge 1031 - Das Kind beim Namen nennen

* Zwei Zwerge Teddy ist ein Kaiserschnurrbarttamarin. Das ist ein kleiner Krallenaffe, nur ein paar hundert Gramm schwer, mit einem unverwechselbaren Zwirbelbart. Und Teddy hält das Zepter tatsächlich in der Hand, vor allem wenn es um die Erziehung der Kinder geht. Ganz modern und zeitgemäß kümmert er sich um den Nachwuchs, während sich Mutter Sissi lieber im Garten sonnt. Teddy tut das instinktiv, bei Kaiserschnurrbarttamarinen sind die Männer in der Pflicht. Zwei Mini-Schnurrbarttamarine, erst ein paar Wochen alt, trägt der stolze Vater huckepack. Sein Pfleger Philipp Hünemeyer ist sichtlich zufrieden und spendiert frische Papaya, zur Feier des Tages. Denn die "Zwerge" sollen nun auch ihre Namen erfahren… * Sechs Halbstarke Auch die Kowaris haben Junge. Monatelang hingen die an Mutter Cajas Zitzen. Nun sind sie groß genug, bald in die Welt zu ziehen. Doch dafür brauchen sie noch ihren persönlichen Personalausweis, den Transponder. Nur mit dieser offiziellen Nummer sind sie später überall zu identifizieren. Doch weil die kleinen, flinken Kowaris einfach zu schnell zum Fangen sind, auch gern ihre kleinen spitzen Zähne zeigen, überraschen Martina Molch und Dana Eisenreich die Raubbeutler im Schlaf. In ihrer Kiste liegen sie mit dicken Bäuchen, nicht ahnend was die Unruhe an diesem Morgen zu bedeuten hat: Ein Besuch in der Tierklinik. Dort nämlich erwartet Dr. Bernhard schon die sensible Fracht: Sechs halbstarke Kowaris, die nun begutachtet und mit Nummern und Namen versehen werden ... * Drei Anfänger Im Elefantenhaus ist mächtig Bewegung. Dafür sorgen schon die drei Sprösslinge - Akito, Bao Ngoc und die Jüngste - noch ohne Namen. Munter sind die drei dabei, das Leben zu studieren: Wofür so ein Rüssel nützlich ist, was man fressen darf und dass nach dem Duschen das Sandbaden folgt. Und Akito, der älteste der drei, übt sogar schon, auf seinen Namen zu reagieren. Doch, als wäre das nicht Lehrstoff genug, haben die Pfleger und der Kurator jetzt auch noch komplexe Veränderungen im Elefantenhaus geplant. So komplex, dass selbst die erwachsenen Kühe erst einmal begreifen müssen, was hier im Stall so vor sich geht. Man lernt offenbar nie aus. Und die kleinen Elefanten, die müssen sich nun erst recht ranhalten, um den Anschluss im Alltag nicht zu verlieren.


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U 234 – Hitlers letztes U-Boot

U-234, ursprünglich als Minenleger konzipiert, wurde 1944/ 1945 für die Durchführung eines Spezialeinsatzes umgebaut, die seitlichen Minenschächte wurden ausgebaut und in Laderäume umgewandelt. Als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, stimmte Hitler der japanischen Bitte um spaltbares Material und technische Hilfe zu, denn das japanische Kernwaffenprogramm benötigte Material zur Verwirklichung von nuklearen Waffen. Am 15. April verließ die U-234 Kristiansand in Richtung Atlantik. Das U-Boot trug eine 240 Tonnen schwere Fracht, darunter ein voll funktionstüchtiges zerlegtes Düsenflugzeug vom Typ Me 262 mit Bauplänen des zu dieser Zeit zweitschnellsten Flugzeugs, Bauteile einer V2, Forschungsunterlagen und Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxyd. Am 10. Mai 1945 erhielt der Kapitän die Nachricht von der deutschen Kapitulation. Der Kommandant entschied sich, das Unternehmen abzubrechen und in Gefangenschaft zu gehen. Die USA waren über das Frachtgut des U-Bootes informiert. Das Uranoxyd wurde in die Waffenschmiede nach Oak Ridge in Tennessee verfrachtet, wo es in ca. 0, 5 kg waffenfähiges Uran umgewandelt wurde. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass das erbeutete Uran Bestandteil der insgesamt 64 kg Uran von Little Boy wurde, der Atombombe, die über Hiroshima gezündet wurde. U-234 wurde am 20. November 1947 bei Cape Cod durch das amerikanische U-Boot USS Greenfish bei Torpedotests versenkt.


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