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Warner Bros. und Paramount: Richterin stoppt Milliarden-Fusion

Warner Bros. und Paramount: Richterin stoppt Milliarden-Fusion
Video · 1:12 min
Vorerst gestoppt. Die geplante Megaübernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance liegt plötzlich auf Eis. Eine US-Bundesrichterin untersagt den Milliardendeal für zunächst zwei Wochen. Der Grund für die Notbremse: eine Klage aus gleich zwölf Bundesstaaten. Die Bundesstaaten äußern erhebliche Bedenken bezüglich des freien Wettbewerbs. Ein Zusammenschluss von Paramount und Warner könnte die Filmauswertung massiv schwächen. Vor allem im Kinosektor drohe ein marktstarker Medien-Gigant. Dieser Konzern könnte Preise und Bedingungen für Kinos diktieren. Und am Ende zahlen die Verbraucher die Zeche. Für Paramount Skydance ist die Entscheidung ein echt herber Rückschlag. Schließlich gilt die Fusion als einer der größten Mediendeals der letzten Jahre. Paramount wollte sich so eigentlich für den Konkurrenzkampf wappnen, im harten Gefecht gegen die mächtigen Streaming-Plattformen. Doch nun verlagert sich die Entscheidung komplett in den Gerichtssaal. Bereits für den 3. August ist die nächste Anhörung angesetzt. Das Gericht prüft dann ganz genau: Bleibt der Stopp bestehen oder bekommt die Mega-Übernahme doch wieder grünes Licht? Bis dahin stehen zwei der traditionsreichsten Studios der Welt vor einer sehr ungewissen Zukunft.
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