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Palma Massentourismus: Video fordert nachhaltigen Insel-Schutz

Palma Massentourismus: Video fordert nachhaltigen Insel-Schutz
Video · 2:35 min
Mallorca reicht es. Tausende Menschen fordern in Palma ihre Würde zurück. Die Straßen der Inselhauptstadt sind dicht gefüllt. Der Protest gegen den Massentourismus kocht über. Klare Ansagen an die Urlauber: Die Anwohner wollen ihren Wohnraum zurück. Lautstark und kreativ zieht der Zug durch die Innenstadt. „Wir brauchen ein Schrumpfen der Inseln, was die Touristifizierung angeht. Die Ressourcen sind begrenzt, das ist alles, was wir haben. Sowohl das Wasser als auch das Land müssen geschützt werden, vor allem zur Verteidigung unserer Kultur, unserer Sprache und unseres Territoriums.“ (Estefi Pozo, Stadträtin für Umwelt) Auch die jüngste Generation fordert eine Zukunft auf der eigenen Insel. Es geht den Menschen nicht um ein komplettes Urlaubsverbot, sondern ein gesundes Maß. Die Sicherheitskräfte begleiten den friedlichen, aber bestimmten Protest. „Wir sind hier, um zu fordern, dass es so nicht weitergehen kann. Mallorca ist an der absoluten Belastungsgrenze bei Infrastruktur, Autos, Mieten und Immobilienpreisen. Uns fällt der Strom aus, das Wasser wird für Golfplätze verbraucht oder für die ganzen Hotels und Ferienwohnungen, damit die Klimaanlagen 24 Stunden am Stück durchlaufen. Mallorca bricht sonst zusammen.“ (Matias, Anwohner & Bäcker) Ein Symbol für die Last: Die Kreuzfahrtsriesen bringen täglich tausende Tagestouristen. Auch Luxusreise- und Privatjets stehen heftig in der Kritik. Die Einheimischen fühlen sich auf ihrer eigenen Heimatinsel verdrängt. „Wir demonstrieren hier, weil die touristische Überlastung einen Punkt erreicht hat, an dem man hier nicht mehr leben kann. Alles ist nur noch auf den Tourismus ausgerichtet und wir Einheimischen werden völlig links liegen gelassen.“ (Toni Frau, Fluggesellschafts-Angestellter) Viele können mit den steigenden Preisen nicht mehr mithalten. Gehälter hinken den Mieten hinterher. Immer mehr Viertel verwandeln sich in reine Ferienwohnanlagen. Familien sorgen sich, ob ihre Kinder hier später überhaupt noch leben kön
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