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Intelligente KI-Kameras als Lebensretter: Neue Technik im Video

Intelligente KI-Kameras als Lebensretter: Neue Technik im Video
Video · 3:25 min
Können intelligente Kameras Menschenleben retten? In Südkorea und Japan setzen Städte jetzt auf künstliche Intelligenz, um Suizide zu verhindern. Das Ziel: Gefahrensituationen erkennen, noch bevor etwas passiert. In der Kontrollzentrale der Hangang-Brücken laufen Hunderte Kamera-Feeds zusammen. Früher mussten Operateure jeden Monitor manuell überwachen. Eine schier unmögliche Aufgabe! Heute analysiert ein Algorithmus jede Bewegung auf den Brücken vollautomatisch. Die Software unterscheidet sofort zwischen Fahrzeugen, Passanten und auffälligem Verhalten. Stoppt jemand am Geländer oder verweilt ungewöhnlich lange, schlägt das System Alarm. Kim Jun-Young (Chief of Hangang Bridge CCTV Integrated Control Centre): „Grob gesagt besteht die Rolle der KI darin, zunächst alle beweglichen Objekte auf der Brücke zu erfassen und zu unterscheiden, ob es sich um einen Menschen handelt oder nicht. Wenn ein als Mensch erkanntes Objekt eine bestimmte Handlung ausführt, wird unseren Operateuren ein Pop-up-Fenster angezeigt. Die Operateure prüfen dieses Bild und entscheiden dann, ob sie die Person genauer beobachten oder den Alarm ignorieren können.“ Sobald die Zentrale eine echte Gefahr erkennt, zählt jeder Augenblick. Die Wasserrettung wird direkt per Funk benachrichtigt und schickt Boote los. Zusätzlich schalten sich Rettungsdienste und die Polizei ein. Kim Jun-Young: „Unser Hauptziel ist es daher, noch vor einem Sprung auszurücken und die Person vorher zu retten. Wir greifen also präventiv ein.“ Die Methode stößt gelegentlich auch auf kritische Stimmen bezüglich der Privatsphäre. Doch für die Einsatzkräfte geht der Lebensschutz eindeutig vor. Kim Jun-Young: „Weil es eine falsche Entscheidung sein könnte, wollen wir ein Werkzeug sein, das den Menschen die Chance gibt, noch einmal darüber nachzudenken.“ Ein ähnlicher Ansatz wird auch in Japan verfolgt. Das KI-Startup Asilla setzt auf Prävention im öffentlichen Raum. Die Software analysiert Verhaltensmuster wie Stürze, Taumeln
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