TemporaTV

Apokalypse in Le Mans – Das Rennen in den Tod

Documentary, Drama, History · Kompletter Film · 2011FSK 0

Das Unglück beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist ein Datum der Geschichte, das weit über die Welt des Rennsports hinausgeht. Der 11. Juni 1955 markiert eine Zeitenwende; es gibt Rennsport davor, und es gibt Rennsport danach. Beim Unfall des Fahrers Pierre Levegh mit seinem Mercedes-„Silberpfeil“ starben mehr als 80 Menschen, über hundert wurden zum Teil schwer verletzt. Es war eine Katastrophe, die sich ins kollektive Gedächtnis einbrannte wie später der Flugtag von Ramstein 1988; das Inferno traumatisierte Augenzeugen und Überlebende, weil es eine Dimension überschritt; es war schlicht unfassbar. Die ARTE-Dokumentation von Thomas Ammann und Simone Jost-Westendorf rekonstruiert den Unfall vom 11. Juni 1955, schildert die Vorgeschichte und die Folgen und arbeitet den zeitgeschichtlichen Hintergrund des deutschen Motorsport-Engagements heraus. Über Jahrzehnte lag der genaue Hergang des Unfalls im Dunkeln. Es gab viele Gerüchte und Vermutungen, aber keine konkreten Beweise. Die ARTE-Dokumentation belegt nun mit den Resten eines Amateurfilms, die vor kurzem wiederentdeckt worden sind, zweifelsfrei den Hergang des verheerenden Unfalls. Damit kann geklärt werden, wie es zur Katastrophe kam und wer letztlich dafür verantwortlich ist.

Download
Apokalypse in Le Mans – Das Rennen in den Tod kostenlos streamen | dailyme
Regie
Thomas Ammann
Darsteller
Nick Benjamin, Michel Bonté, Konrad Adenauer
Anzeige

Ähnliche Filme


Empfehlungen für Dich:

U 234 – Hitlers letztes U-Boot kostenlos streamen | dailyme

U 234 – Hitlers letztes U-Boot

U-234, ursprünglich als Minenleger konzipiert, wurde 1944/ 1945 für die Durchführung eines Spezialeinsatzes umgebaut, die seitlichen Minenschächte wurden ausgebaut und in Laderäume umgewandelt. Als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, stimmte Hitler der japanischen Bitte um spaltbares Material und technische Hilfe zu, denn das japanische Kernwaffenprogramm benötigte Material zur Verwirklichung von nuklearen Waffen. Am 15. April verließ die U-234 Kristiansand in Richtung Atlantik. Das U-Boot trug eine 240 Tonnen schwere Fracht, darunter ein voll funktionstüchtiges zerlegtes Düsenflugzeug vom Typ Me 262 mit Bauplänen des zu dieser Zeit zweitschnellsten Flugzeugs, Bauteile einer V2, Forschungsunterlagen und Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxyd. Am 10. Mai 1945 erhielt der Kapitän die Nachricht von der deutschen Kapitulation. Der Kommandant entschied sich, das Unternehmen abzubrechen und in Gefangenschaft zu gehen. Die USA waren über das Frachtgut des U-Bootes informiert. Das Uranoxyd wurde in die Waffenschmiede nach Oak Ridge in Tennessee verfrachtet, wo es in ca. 0, 5 kg waffenfähiges Uran umgewandelt wurde. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass das erbeutete Uran Bestandteil der insgesamt 64 kg Uran von Little Boy wurde, der Atombombe, die über Hiroshima gezündet wurde. U-234 wurde am 20. November 1947 bei Cape Cod durch das amerikanische U-Boot USS Greenfish bei Torpedotests versenkt.