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DasErste - U21 - Das Verhör

Das Verhör mit Franui - Musicbanda

9 Min.

Verhör-Kommissar Clemens Nicol stößt in das Gebiet des organisierten Verbrechens vor und ermittelt diesmal gegen eine ganze Bande: die Musicbanda Franui. Eindeutig mafiöse Strukturen offenbaren sich unserem BR-KLASSIK-Kommissar. Ausgerechnet auf Trauermärsche hat sich die Gruppe spezialisiert. Ob die Musiker*innen da nicht nachhelfen, um mehr "Aufträge" zu bekommen? Und Komponisten wie Mozart lassen die Franuis, eigenen Angaben zufolge, auch ganz gerne im Grabe rotieren. Verhör-Kommissar Clemens Nicol stößt in das Gebiet des organisierten Verbrechens vor und ermittelt diesmal gegen eine ganze Bande: die Musicbanda Franui. Eindeutig mafiöse Strukturen offenbaren sich unserem BR-KLASSIK-Kommissar. Ausgerechnet auf Trauermärsche hat sich die Gruppe spezialisiert. Ob die Musiker*innen da nicht nachhelfen, um mehr "Aufträge" zu bekommen? Und Komponisten wie Mozart lassen die Franuis, eigenen Angaben zufolge, auch ganz gerne im Grabe rotieren. Vorwürfe gegen Franui: • Übefaules Pack • Musikalische Resterampe • Musik-Diebe Franui: der Name bezeichnet eine Almwiese im kleinen Osttiroler Dorf Innervillgraten - auf 1.402 Meter über dem Meer gelegen. "Wo die Deutschen nicht so leicht aufi kommen". Naja, vor allem die Deutsche Polizei, meinen sie wahrscheinlich. Aber da haben die Franuis wohl nicht Kommissar Nicol aufm Schirm gehabt. Dank Digitaltechnik muss unser Kommissar nicht mal seine strammen Wadeln bemühen - zack, ist er mitten im Osttirol. Und räumt hier ordentlich auf. Nötig ist es, denn neben Trauermärschen, Liedern von Schubert, Brahms und Mahler, Händel-Arien oder Tänzen geben Markus Kraler und Andreas Schett von Franui den Osttiroler Kuhmist als wichtige musikalische Zutat für ihr Ensemblespiel an. Oha! Und dann auch noch dieses heilloses Instrumenten-Durcheinander aus Holz- und Blechbläsern, Streich- und Saiteninstrumenten, Harfe, Zither, Hackbrett... Hier kann es doch nicht mit rechten Dingen zugehen - da ist sich unser Kommissar sicher.  ---------- Die Musicbanda Franui Sie spielen seit über einem Vierteljahrhundert zusammen und bewegen sich zwischen Volksmusik, Klassik und Jazz: die zehn Musikerinnen und Musiker des Osttiroler Ensembles Franui. Franui versteht sich als Musicbanda, als Allround und im besten Sinne volksmusikalisch geprägte Band. Dabei kommen moderne Elemente aus dem Jazz, dem Kabarett, der Film- und Tanzmusik ebenso zusammen wie Schrammel- und Heurigenmusik. Zwei Ensemblemitglieder, Markus Kraler und Andreas Schett, komponieren und arrangieren, sind nicht nur Interpreten, sondern musikalische Geschichtenerzähler. "Franui" ist der Name einer ganz bestimmten Almwiese im kleinen Osttiroler Dorf Innervillgraten, in dem die Musiker von Franui größtenteils aufgewachsen sind. Das Wort ist rätoromanischen Ursprungs und verweist auf die geografische Nähe Innervillgratens zum ladinischen Sprachraum in den Dolomiten. Die Musicbanda spielt seit 1993 in fast unvera?nderter Besetzung und ist regelmäßig bei den renommiertesten Festivals und Konzertha?usern zu Gast, u.a. bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, der Ruhrtriennale, dem Holland Festival, den Mu?nchner Opernfestspielen, im Burgtheater Wien, in der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Philharmonie Ko?ln, der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie Luxembourg, dem Schauspielhaus Zu?rich, dem Wiener Konzerthaus oder der Philharmonie de Paris.

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Bereits im Jahr 1936 begann man in Deutschland mit dem Aufbau einer zentralen Versuchsanstalt für Großraumraketen in Peenemünde auf der Insel Usedom; im gleichen Jahr noch legten die dort tätigen Wissenschaftler mit dem "Aggregat 3" dei Grundlagen für die erste praktisch nutzbare Großrakete, die später den Namen "V2" (Vergeltungswaffe 2) erhielt. Vertrauend auf die Schlagkraft seiner Armee befahl Hitler relativ spät, am 20. August 1941, die weitere Erprobung dieser Waffe als Trägerrakete für Sprengsstoff. Am 3. Oktober 1942 gelingt der erste Start. Die Rakete wiegt 12 Tonnen, ist 12 Meter lang, besitzt einen Sprengkopf mit einer Tonne Sprengstoff und eine Reichweite von 340 km. Die geheimdienstlichen Nachrichten über die deutschen Rakentenforschungen beunruhigten die Aliierten aufs höchste. Im August 1943 laden 598 schwere englische Bomber ihre Last auf Peenemünde ab. Der Angriff ist ohne Wirkung, denn die "V2" wird inzwischen in großen unteriridischen Stollen im Harz hergestellt. Die Flugversuche finden in Südpolen, außerhalb der Reichweite feindlicher Aufklärer, statt. Die Aliierten setzen alles daran, Teile der "V2" in ihren Besitz zu bekommen und beordern zahlreiche Agenten in das unwegsame Testfluggebiet um Sarnaki. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Aliierten kennen die Gefährlichkeit der deutschen "Wunderwaffe" spätestens seitdem am 3. September 1944 im Londoner Vorort Chiswick die erste "V2" einschlägt und ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legt... Der Inhalt wird bereitgestellt von: PLAION PICTURES GmbH, Lochhamer Str. 9, 82152 Planegg/München