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Baby unverpackt – Weniger Windeln, weniger Probleme?

50 Min.

Wegwerfwindeln sind praktisch, doch Kinder tragen sie immer länger, manchmal bis ins Schulalter. Das belastet die Familien und verursacht enorme Abfallmengen. Der Film hinterfragt die westliche Windelkultur und zeigt eine mögliche Alternative. Rund 5000 Windeln und eine Tonne Abfall verursacht ein Kind, bis es sauber ist. Gleichzeitig dringt die Windelindustrie in Länder vor, in denen Wegwerfwindeln bisher kaum verbreitet waren. In China stellen Kinderärzte einen klaren Zusammenhang zwischen übermässigem Windelgebrauch und Ausscheidungsproblemen wie Inkontinenz und Verstopfung bei Kindern fest, und in Tansania werden die Windeln aus Plastik zum wachsenden Umweltproblem. Die Entwicklungspädagogin Rita Messmer setzt auf einen anderen Weg: das Abhalten. Babys signalisieren, wenn sie ausscheiden müssen – Eltern können darauf reagieren und ihr Baby von klein auf ans Töpfchen gewöhnen. Die Windel dient dann nur noch als Sicherheit. Der Film begleitet eine Familie, die diesen Weg geht, trifft Kinderärzte in der Schweiz und in China und zeigt auf, wie ein bewusster Gebrauch von Windeln Kindern und Umwelt zugutekommen könnte. Aber ist der weitgehende Verzicht auf Windeln wirklich realistisch? Erstausstrahlung: 17.09.2026

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Berghütten in Gefahr – Leben zwischen Gletscherschmelze und Felsstürzen kostenlos streamen | dailyme

Berghütten in Gefahr – Leben zwischen Gletscherschmelze und Felsstürzen

Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.


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U 234 – Hitlers letztes U-Boot kostenlos streamen | dailyme

U 234 – Hitlers letztes U-Boot

U-234, ursprünglich als Minenleger konzipiert, wurde 1944/ 1945 für die Durchführung eines Spezialeinsatzes umgebaut, die seitlichen Minenschächte wurden ausgebaut und in Laderäume umgewandelt. Als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, stimmte Hitler der japanischen Bitte um spaltbares Material und technische Hilfe zu, denn das japanische Kernwaffenprogramm benötigte Material zur Verwirklichung von nuklearen Waffen. Am 15. April verließ die U-234 Kristiansand in Richtung Atlantik. Das U-Boot trug eine 240 Tonnen schwere Fracht, darunter ein voll funktionstüchtiges zerlegtes Düsenflugzeug vom Typ Me 262 mit Bauplänen des zu dieser Zeit zweitschnellsten Flugzeugs, Bauteile einer V2, Forschungsunterlagen und Blaupausen der wichtigsten Waffenentwicklungen Deutschlands, Quecksilber und 560 Kilogramm Uranoxyd. Am 10. Mai 1945 erhielt der Kapitän die Nachricht von der deutschen Kapitulation. Der Kommandant entschied sich, das Unternehmen abzubrechen und in Gefangenschaft zu gehen. Die USA waren über das Frachtgut des U-Bootes informiert. Das Uranoxyd wurde in die Waffenschmiede nach Oak Ridge in Tennessee verfrachtet, wo es in ca. 0, 5 kg waffenfähiges Uran umgewandelt wurde. Es liegt also im Bereich des Möglichen, dass das erbeutete Uran Bestandteil der insgesamt 64 kg Uran von Little Boy wurde, der Atombombe, die über Hiroshima gezündet wurde. U-234 wurde am 20. November 1947 bei Cape Cod durch das amerikanische U-Boot USS Greenfish bei Torpedotests versenkt.


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