Temu, Shein & Co. – Der wahre Preis von Billigware kostenlos streamen | dailyme

SRF - Kassensturz

Temu, Shein & Co. – Der wahre Preis von Billigware

Inhalt:

Ausgebeutete Wanderarbeiter, unerlaubte Inhaltsstoffe, grosser Preiskampf – «Kassensturz» besucht Temu-Fabriken in China, testet Produkte und nimmt die neue Verkaufsstrategie der Online-Plattform in der Schweiz unter die Lupe. Temus neue Verkaufsstrategie – Schweizer Absender auf dem Etikett Der Onlineriese Temu drängt mit einem «Local-to-Local»-Modell auf den Schweizer Markt: Schweizer Händler sollen schneller und direkt an Konsumentinnen in der Schweiz liefern – und so das Image aufpolieren. Doch die Skepsis ist gross: Der Handelsverband warnt im «Kassensturz» vor Marktverdrängung und Haftungsrisiken. Schweizer Partner stehen unter Druck: Temus Algorithmus drängt zu drastischen Preissenkungen. Und bei zu später Lieferung drohen Strafzahlungen. Test «Kosmetik aus China» – Allergie-Alarm bei Schönheitsprodukten Ob Kinderschminke, Henna, Nagellack oder Haarfarbe: Kosmetik von Billig-Onlineshops können gesundheitsgefährdend sein. Das zeigt die Stichprobe von «Kassensturz» und dem Kantonslabor Basel-Stadt. Alle getesteten Produkte von Temu, Shein, Aliexpress oder Fruugo fallen durch. Sie enthalten verbotene Stoffe, massiv überschrittene Grenzwerte oder falsche Deklarationen. Eine Dermatologin schätzt ein und warnt vor Allergien, Hautschäden oder Schlimmerem. China-Schnäppchen – Wer zahlt die Zeche für Waren von Temu & Co.? Extremer Preiskampf, ausgebeutete Wanderarbeiter, unerlaubte Inhaltsstoffe – Die «Kassensturz»-Reportage aus China zeigt, wie das Land zur «Fabrik der Welt» wurde: Eine Stadt spezialisiert sich auf ein Produkt, von Ramsch bis Luxus. Wie zum Beispiel die Pinsel-Metropole Luyi: Mehr als 60 Prozent der Weltproduktion an Kosmetikpinsel kommt von dort. Oder die Gegend um Shantou, die sich auf Spielzeug spezialisiert hat. Ohne ausreichende Qualitätskontrolle landet das Billigste vom Billigen dann auf Onlineplattformen wie Temu & Co. Und Konsumentinnen und Konsumenten – in der Schweiz und auf der Welt – bekommen, was sie bezahlen.

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Negative Online-Rezension – Firma droht mit rechtlichen Schritten

Wer online seine Meinung kundtut, kann sich unter Umständen teuren Ärger einhandeln. Der «Kassensturz» zeigt Fälle, wo Rezensenten mit rechtlichen Schritten gedroht wird. Auf der anderen Seite: ein angezettelter Shitstorm, der ein KMU zu Unrecht an den Pranger stellt. Und im Test: Mückenschutz. Negative Online-Rezension – Zügelfirma droht mit rechtlichen Schritten Beschädigte Möbel, Kratzer am Boden und erst noch ein höherer Rechnungsbetrag als in der Offerte. Verständlich, dass Kunden solch einer Zügelfirma negative Google-Bewertungen vergeben. Doch mehrere ehemalige Kundinnen berichten «Kassensturz», wie die Firma sie unter Druck setzt, ihre Rezension zu löschen. «Kassensturz» zeigt, worauf man bei Rezensionen achten muss, damit man rechtlich kein Risiko eingeht. Rufmord per Mausklick – Online-Kritik ohne Grundlage Schlechte Google-Rezensionen können für KMU bedrohlich sein. Das zeigt das Beispiel einer Tierklinik, die von Personen schlechte Bewertungen kassiert, die gar nie Kunden waren. Die unfairen Angriffe belasten das Personal stark. Und führen zu Termin- und Einnahmeausfällen. Solche Fake-Reviews sind unzulässig. Sich dagegen zu wehren, sei jedoch sehr schwierig, sagen Experten. Test «Mückenschutz» – Teurer Humbug oder echter Schutz? Egal ob UV-Lampe, Ultraschall-Piepser oder Ökostecker – Tigermücken kümmern die meisten Abwehrmassnahmen wenig und sie stechen weiter munter zu. Das ernüchternde Ergebnis: Von zwölf getesteten Produkten können im «Kassensturz»-Test nur gerade deren vier überzeugen. Wer die aggressiven kleinen Blutsauger wirklich loswerden will, muss zur chemischen Keule greifen. Oder sich unters klassische Moskitonetz flüchten.


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