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DasErste - Sendung mit der Maus

Früher-Heute: Brötchen

11 Min.

Schon 1969/70 hat Armin seine ersten Sachgeschichten gedreht. Los ging es mit dem Frühstück: Wo kommen eigentlich Brötchen, Milch und das Ei her? Erzählt wurde vom Ende her. Vom Frühstückstisch ging Armin Schritt für Schritt zurück zum Ursprung – und schaut heute, was sich in den 50 Jahren verändert hat. Auch heute kommen in einer großen Backfabrik für die Brötchen Mehl, Salz, Zucker Wasser und Hefe in einen Bottich. Nur kommt das Mehl aus dem Silo, nicht dem Sack – über Rohrleitungen, mit eingebauter Mehl-Waage. Auch sonst passiert hier heute alles vollautomatisch. Was früher undenkbar war: Viele „Bäckereien“ bekommen die Teiglinge nur angeliefert und legen sie in ihre Backautomaten. Früher lieferten Bäcker auch aus – morgens schwang sich auch mal der Brötchenjungen aufs Fahrrad, mit den vorbestellten Brötchen im Gepäck.

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Spione, Agenten, Soldaten – Folge 02: V2 – Hitlers Wunderwaffe

Bereits im Jahr 1936 begann man in Deutschland mit dem Aufbau einer zentralen Versuchsanstalt für Großraumraketen in Peenemünde auf der Insel Usedom; im gleichen Jahr noch legten die dort tätigen Wissenschaftler mit dem "Aggregat 3" dei Grundlagen für die erste praktisch nutzbare Großrakete, die später den Namen "V2" (Vergeltungswaffe 2) erhielt. Vertrauend auf die Schlagkraft seiner Armee befahl Hitler relativ spät, am 20. August 1941, die weitere Erprobung dieser Waffe als Trägerrakete für Sprengsstoff. Am 3. Oktober 1942 gelingt der erste Start. Die Rakete wiegt 12 Tonnen, ist 12 Meter lang, besitzt einen Sprengkopf mit einer Tonne Sprengstoff und eine Reichweite von 340 km. Die geheimdienstlichen Nachrichten über die deutschen Rakentenforschungen beunruhigten die Aliierten aufs höchste. Im August 1943 laden 598 schwere englische Bomber ihre Last auf Peenemünde ab. Der Angriff ist ohne Wirkung, denn die "V2" wird inzwischen in großen unteriridischen Stollen im Harz hergestellt. Die Flugversuche finden in Südpolen, außerhalb der Reichweite feindlicher Aufklärer, statt. Die Aliierten setzen alles daran, Teile der "V2" in ihren Besitz zu bekommen und beordern zahlreiche Agenten in das unwegsame Testfluggebiet um Sarnaki. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Aliierten kennen die Gefährlichkeit der deutschen "Wunderwaffe" spätestens seitdem am 3. September 1944 im Londoner Vorort Chiswick die erste "V2" einschlägt und ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legt... Der Inhalt wird bereitgestellt von: PLAION PICTURES GmbH, Lochhamer Str. 9, 82152 Planegg/München