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Menschen, Schicksale, Abenteuer: So lautet das Motto von "Reporter" - dem Reportagemagazin des Schweizer Fernsehens.


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Kranke Kinder ohne Heimat kostenlos streamen | dailyme

Kranke Kinder ohne Heimat

Anhelina, Denis und Nazar sind vor dem Krieg in der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Die drei Kinder haben Krebs und brauchen medizinische Versorgung. Schwierige Situationen kennen sie. Tapfer stellen sie sich auch dieser neuen Herausforderung – wäre da nur nicht das Heimweh. Die überlebenswichtigen Therapien können nicht warten, bis wieder Frieden herrscht. Deshalb fliehen die drei ukrainischen Kinder Anhelina, 8, Denis, 8, und Nazar, 11, schon bald nach Kriegsausbruch zusammen mit ihren Müttern und Geschwistern aus dem bombardierten Land. Im zürcherischen Küsnacht finden sie Zuflucht im stillgelegten Altersheim «Sonnenhof». Seither leben sie zusammen mit anderen jungen «Sonnenhöflern», die das gleiche Schicksal teilen – alle mit der Ungewissheit, ihre Väter, Grosseltern und Haustiere vielleicht nie wieder zu sehen. Kinder wie Anhelina, Denis und Nazar haben krankheitsbedingt schon viel erleiden müssen. Und auch dieser Situation stellen sie sich tapfer. Unterstützung bekommen sie von Menschen aus der Region: Sie sollen sich zuhause und willkommen fühlen. Die Kinder nutzen Freizeitangebote, bekommen Schulunterricht, Velos, Kleider und sogar neue Möbel. Dennoch: Das Heimweh bedrückt Anhelina, Denis und Nazar und deren Mütter je länger je mehr. Sie sehnen sich nach ihren Verwandten, ihrem Zuhause, ihren Haustieren. Reporterin Viveca Kammermann geht der Frage nach, wie sie damit umgehen. Letztlich müssen sich die «Sonnenhöfler» der Grundsatzfrage stellen: «Was ist wichtiger, in Sicherheit zu sein oder auf das Herz zu hören und zurückzukehren in die Heimat?»

Christoph Spörri muss ins Gefängnis kostenlos streamen | dailyme

Christoph Spörri muss ins Gefängnis

Der Ex-DJ Christoph Spörri wurde zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Bis zuletzt kämpft der Familienvater gegen die Gefängnisstrafe, ohne Erfolg. «Reporter» begleitete ihn und seine Familie während zweieinhalb Jahren, bis er im Gefängnis ist. 14. März 2022, 09.50 Uhr, Bern. Christoph Spörri verbringt seine letzten Minuten in Freiheit. Er muss ins Gefängnis. Zurück lässt er seine zwei Söhne und seine Frau. «Ich liebe dich, pass gut auf die Kinder auf», sind seine letzten Worte zu seiner Frau. Dann ist er weg, im Regionalgefängnis Bern. Das Verdikt der Richter 2018: Vier Jahre Freiheitsstrafe wegen Anstiftung zu Brandstiftung und versuchten Versicherungsbetrugs. Verurteilt wurde der Ex-DJ Christoph Spörri in einem Indizienprozess. Für die Richter war klar, dass er seine Plattensammlung abfackeln liess, um die Versicherungssumme zu kassieren. Doch Christoph Spörri sagt bis heute, dass er unschuldig sei. Sein Kampf gegen die Verurteilung war aber erfolglos. Christoph Spörri und seine Frau Tina müssen deshalb den Kindern erklären, dass ihr Vater ins Gefängnis gehen muss. «Wir sprechen offen mit ihnen. Sie wissen, was geht. Unsere Familie ist ein Team, wir halten zusammen», erklärt Christoph Spörri. Seine Frau Tina blickt sorgevoll auf die Zeit ohne ihren Mann: «Ich kann mir kaum vorstellen, wie es sein wird, als alleinerziehende Mutter zu leben. Mein Mann unterstützte mich immer bei der Betreuung der Kinder, das wird hart», erzählt sie Reporter Christof Schneider. 14. April 2022, Justizvollzugsanstalt Witzwil, Kanton Bern. Hier sitzt Christoph Spörri seine Strafe ab. Was ihm am meisten fehlt: seine Familie. Täglich telefoniert er mit seiner Familie, täglich schreibt er einen Brief nach Hause. Doch nach Hause kann er nicht, von seiner vierjährigen Gefängnisstrafe hat er erst ein halbes Jahr abgesessen.


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