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Smart Glasses zwischen Teilhabe, Missbrauch und Lifestyle | c't uplink

44 Min.

In der Debatte über Smart Glasses dominiert oft die Angst vor Überwachung und Stalking. Positive Aspekte von KI-Brillen gehen dabei schnell unter: Die Gadgets erleichtern beispielsweise Menschen mit Sehbehinderung den Alltag und ermöglichen mehr Teilhabe. In der neuen Ausgabe des c’t uplink, moderiert von c’t-Redakteurin Greta Friedrich, diskutieren wir die Chancen und Risiken von smarten Brillen. Zu Gast im Podcast ist unter anderem Karina Henseleit. Die Teilhabeberaterin ist von Geburt an blind und nutzt seit einigen Monaten eine smarte Brille. Für sie ist das ein Gamechanger: „Ich kann mir mein eigenes Spiegelbild beschreiben lassen, die Brille sagt mir zum Beispiel, wenn ich einen Fleck auf dem Pullover habe“, berichtet sie. „Die Brille hilft mir aber auch draußen bei der Orientierung, wenn ich sie mit passenden Apps verbinde – und ich kann sie freihändig nutzen.“ In unserer alternden Gesellschaft könne jeder im Lauf seines Lebens in die Situation kommen, auf Hilfsmittel angewiesen zu sein. Durch KI-Unterstützung eröffneten sich da neue Möglichkeiten, sagt Henseleit. Sie ist enttäuscht, dass diese neue Technik in der öffentlichen Diskussion eher verteufelt wird. Das beobachtet auch c’t-Redakteur Nico Jurran, der ebenfalls zu Gast im Podcast ist. Er beschäftigt sich seit Jahren mit smarten Brillen und verfolgt deren Entwicklung: „Leute mit so einer Brille auf der Nase stehen aktuell unter Generalverdacht“, berichtet er. Auch Karina Henseleit sagt: „Ich bin mittlerweile unsicher: Wann setze ich sie auf, wann lasse ich es lieber?“ Einig ist sich die Runde dabei, dass der Missbrauch smarter Brillen ein großes Problem ist – ebenso wie der Missbrauch von Smartphones oder GoPros. Denn auch mit diesen Geräten werden Menschen heimlich gefilmt und fotografiert, die Bilder anschließend ins Netz gestellt. Im Fokus von Petitionen und Strafanzeigen stehen derzeit aber vor allem die Brillen. „Das ist mir zu kurz gedacht“, meint Nico Jurran. Zu Gast im Studio: Karina Henseleit, Nico Jurran Moderation: Greta Friedrich Produktion: Tobias Reimer Mehr Details zum Thema Smart Glasses finden Sie in der c’t-Ausgabe 23/2026. Die gibt‘s am Kiosk, auf ct.de sowie in der c’t-App für iOS und Android. ? Die besprochene Artikelstrecke über Smart Glasses in c’t 23/2026 (Paywall): https://www.heise.de/select/ct/2026/23/2624011593824312333 ? Der besprochene Artikel „Smart Glasses zwischen Alltagsnutzen, Missbrauchsrisiken und Regulierung“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/tests/Smart-Glasses-zwischen-Alltagsnutzen-Missbrauchsrisiken-und-Regulierung-11433656.html ? Der besprochene Artikel „Metas KI-Brillen im Test: Schutz vor heimlichen Aufnahmen“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/tests/Metas-KI-Brillen-im-Test-Schutz-vor-heimlichen-Aufnahmen-11433728.html ? Der besprochene Artikel „Alltagshilfe durch KI: Wie smarte Brillen blinde Menschen unterstützen“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/hintergrund/Alltagshilfe-durch-KI-Wie-smarte-Brillen-blinde-Menschen-unterstuetzen-11434933.html ? Der besprochene Artikel „Smart Glasses: Wann Kamerabrillen verboten sind und wie Betroffene sich wehren“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/hintergrund/Smart-Glasses-Wann-Kamerabrillen-verboten-sind-und-wie-Betroffene-sich-wehren-11434947.html

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Adobe-Konkurrenz? Das taugt KI-Klon PhotoCraft | c't uplink kostenlos streamen | dailyme

Adobe-Konkurrenz? Das taugt KI-Klon PhotoCraft | c't uplink

Anfang Oktober 2026 veröffentlichte ArtCraft vibe-gecodete Klone von Photoshop, Lightroom und anderen Adobe-Kreativprogrammen. Schon kurze Zeit später folgten nachgeahmte Versionen von Microsoft Word, PowerPoint und anderer Software. Insgesamt umfasst ArtCraft derzeit 13 kostenlose Programme. c’t-Redakteur André Kramer hat die Klone von Adobe Photoshop und Lightroom ausprobiert. In dieser Folge des c’t uplink erzählt er, was ihm dabei aufgefallen ist und ob er meint, dass dieses Vibe-Coding-Projekt eine ernsthafte Konkurrenz für Adobe, Microsoft und Konsorten werden könnte. Im Gespräch mit c’t-Redakteurin Greta Friedrich berichtet er im Podcast von beeindruckenden, aber auch enttäuschenden Aspekten der Software. „Die Menüs sind alle da, die Paletten sind alle da und die Werkzeugsymbole sind alle da. Ob die nun mit Funktionen hinterlegt sind, das ist eine ganz andere Frage.“ Kramer stellt fest: „Als Konzeptstudie ist ArtCraft wahnsinnig interessant. Als produktives Tool muss man es aber ein bisschen anders bewerten.“ Zu Gast im Studio: André Kramer Moderation: Greta Friedrich Produktion: Tobias Reimer Mehr Details zum Thema ArtCraft, Photoshop und Co. finden Sie in der c’t-Ausgabe 23/2026. Die gibt‘s am Kiosk, auf ct.de sowie in der c’t-App für iOS und Android. ? Der besprochene Artikel in c’t 23/2026 (Paywall): https://www.heise.de/select/ct/2026/23/2628611575459775198 ? Der besprochene Artikel bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/hintergrund/Vermeintliche-Adobe-Alternativen-im-Test-Was-die-Crafting-Apps-leisten-11485961.html ? Ergänzender Artikel „SaaSpokalypse: Wie die Arbeit mit KI-Agenten die Softwarebranche verändert“ bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/hintergrund/SaaSpokalypse-Wie-die-Arbeit-mit-KI-Agenten-die-Softwarebranche-veraendert-11403698.html

Smartwatches im Test: Pebble-Comeback und die Pixel Watch 5 | c’t uplink kostenlos streamen | dailyme

Smartwatches im Test: Pebble-Comeback und die Pixel Watch 5 | c’t uplink

Heute geht es um das Comeback vom nerdigen Smartwatch-Hersteller Pebble und um die Pixel Watch 5 von Google. Aber auch über Garmin, Apple Watch, Fitbit, Polar, Withings, Amazfit und andere sprechen die Smartwatch-Experten Stefan Porteck von c’t und Alex Spier von heise+ mit Moderator Jörg Wirtgen. Stefan blickt auf Pebble zurück, quasi die Erfinder der Smartwatch. Das neue Modell Time 2 ist im Vergleich zu Google- oder Apple-Uhren deutlich abgespeckt, aber das macht ihren Reiz aus. Man bedient sie besser per Tasten als per Touchscreen. Stefan erklärt ausführlich, was die Pebble kann und was nicht, welche Sensoren und Sporttrackings sie beherrscht – und später kommen wir auch auf das Display zurück. Vor allem speichert sie alle sensiblen Daten lokal in der Uhr – nicht in einer Cloud, nichtmal auf dem gekoppelten Smartphone. Die Sprache kommt dann auf Gadgetbridge, eine etwas frickelige Lösung, um Smartwatches der Herstellercloud zu entreißen – das ist also bei Pebble gar nicht nötig. Alex geht dann auf die Google Pixel Watch 5 ein. Gegenüber dem Vorgänger Watch 4 hat sie mehr Speicher und das bessere GPS. Wobei wir vermuten, dass die Verbesserungen bei der Positionierung eine reine Softwarefrage sind, die per Firmware-Update – oder sogar per Update der Companion-App auf dem Smartphone – auch für ältere Modelle umsetzbar wäre. Die Watch 5 kommt mit ein paar KI-Funktionen, über deren Praxisnutzen Alex berichtet. Hilfreich fand er vor allem die Gestensteuerung, die er ausführlich erklärt. Allerdings schafft die Pixel Watch nur bestenfalls anderthalb Tage Laufzeit. Das erfordert schon fürs tägliche Schlaftracking eine gewisse Planung, und bei jedem Wochenendtrip muss man die Ladeschale einpacken – die sich zudem bisher bei jedem Pixel-Modell geändert hat. Die Laufzeit der Pebble hingegen misst sich in Wochen oder Monaten. Danach vergleichen wir Reparierbarkeit, Design, Displays und die Praktikabilität der Ladekabel. Wir schauen auch auf die Gesundheits- und Fitness-Funktionen: Was kann man in welche Portale laden, wie gut sind die Sensoren, werden Sportarten automatisch erkannt? Schließlich diskutieren wir, welche Smartwatch-Funktionen überhaupt nützlich sind und was davon auch reine Fitness-Uhren beherrschen. Wir ordnen Pebble und Pixel Watch ein zwischen einerseits teuren Smartwatches von Apple und Samsung, andererseits den günstigeren beispielsweise von Amazfit, und dritterseits den immer smarter werdenden Fitnessuhren etwa von Garmin, Polar und Fitbit. Mit dabei: Stefan Porteck, Alex Spier Moderation: Jörg Wirtgen Produktion: Tobias Reimer ? Der c’t-/heise+-Artikel zum Thema (Paywall): - https://www.heise.de/tests/Comeback-einer-Kultuhr-Smartwatch-Pebble-Time-2-im-Test-11395792.html - https://www.heise.de/tests/Pixel-Watch-5-im-Test-Performance-KI-Features-und-Laufzeit-11422657.html - https://www.heise.de/tests/Galaxy-Watch-Ultra2-im-Test-Mehr-Akku-und-neue-Funktionen-11367320.html - https://www.heise.de/tests/Oura-Ring-5-im-Langzeitest-Smarter-Ring-zum-Wohlfuehlen-11347985.html

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Kann KI wirklich programmieren? Unsere Experimente mit Vibe Coding | c’t uplink kostenlos streamen | dailyme

Kann KI wirklich programmieren? Unsere Experimente mit Vibe Coding | c’t uplink

Programmieren mit KI-Unterstützung, das so genannte Vibe Coding: Ist man wirklich produktiver oder nur anders beschäftigt? Schreibt man besseren oder einfach nur aufgeblähten Code? Übernimmt die KI lästige Routinearbeiten oder trifft sie wichtige strukturelle Entscheidungen? Wir reden im Podcast mit c’t-Redakteur Peter Siering und heise+-Redakteur Denny Gille. Peter programmiert seit Jahrzehnten und hat die KI-Unterstützung mittlerweile in den Alltag integriert und intensiv für das c’t-Projekt desinfec’t genutzt, einen linuxbasierten Virenscanner. Denny hat vor einiger Zeit erst das Programmieren angefangen und ist durch Vibe Coding deutlich größere Schritte voran gekommen als bisher. Moderator Jörg hat früher viel programmiert und schwankt gerade, ob Vibe Coding ihm die Lust am Programmieren vergrätzt oder neu entfacht. Zuerst erklären Denny und Peter, an genau welcher Stelle die KI ins Entwickeln eingreift. Und zwar kann sie das auf praktisch jeder denkbaren Ebene: Nur als Chatbot, der beim Entwurf hilft und auf Wunsch Code ausspuckt, den man manuell in seine Entwicklungsumgebung übernimmt. Die KI kann auch fertigen Code beispielsweise als Git-Repository abliefern, in das man sich einklinkt. Oder sie kann in die IDE integriert sein und einem beim täglichen Tippen helfen. Zudem kann man auch die KI nur nachträglich über den Code gucken und ihn vielleicht kommentieren lassen oder lästige Testroutinen schreiben lassen. Und dann gibts die agentische KI, die den eigenen Rechner bedient und somit selbstständig die gesamte Entwicklungsumgebung installieren und Anwendungen herunterladen und übersetzen kann. Dann sprechen Peter und Denny über ihre Erfahrungen, die sie mit Vibe Coding realisiert haben. Peter will keine agentische KI auf seinem Rechner haben, sondern beschränkt sich – und die KI – auf Browser und die Sandboxes der KI-Anbieter. Wenn mal eine lokale Hardware nötig ist, kommt ein separater PC oder Raspi zum Einsatz, auf dem keine Konten oder sonstige Zugänge installiert sind. Den KI-generierten Code lässt er dann seine private GitLab-Instanz weiterverarbeiten. Denny chattet mit der Entwickler-KI und lädt sich deren Code herunter. Lokal hat er einen Visual Studio Code installiert oder auch nur einen schlanken Editor. Ihm gefällt vor allem, dass das ein niederschwelliger Ansatz ist. Mit KI direkt in der Entwicklungsumgebung haben beide keine Erfahrung, haben aber Positives von anderen Entwicklern gehört. Vor allem Fleißaufgaben wie Refaktorisieren erledigt die KI gut. Besonders hilfreich finden beide, dass die KI sehr viele APIs gelesen hat, dutzende Programmiersprachen beherrscht und auch massig Tipps aus einschlägigen Foren wie Stack Overflow eingesammelt hat. Dennoch geht es nicht so ganz ohne Grundkenntnisse, was man da eigentlich macht. Auch haben alle drei Zweifel, wie es mit zukünftigen APIs und Problemen weitergeht: Wie kommt die KI an frische Trainingsdaten, wenn keine menschlichen Programmierer mehr ihre Fragen und Antworten auf Stack Overflow austauschen? Oder kommen einige KIs vielleicht an sämtlichen Code auf Github, Gitlab & Co.? Beide erzählen auch von Problemen und scheiternder KI: fehlerhafter Code, oder auch die Einflüsse von geringen Tokenzahlen auf die iterierende Codequalität. Geholfen hat teils, der KI explizit zu sagen, den Code modular aufzubauen. Zum Schluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie mag KI die Softwarewelt verändern, wohin mag sich das Berufsbild der Entwickler, nunja, entwickeln? Mit dabei: Denny Gille, Peter Siering Moderation: Jörg Wirtgen Produktion: Tobias Reimer


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