Chatkontrolle & IFG-Reform, GebäudemodG, Cyberabwehr ohne Microsoft | #heiseshow kostenlos streamen | dailyme

#heiseshow

Chatkontrolle & IFG-Reform, GebäudemodG, Cyberabwehr ohne Microsoft | #heiseshow

Inhalt:

Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Jan Mahn sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Staatliche Macht: So gefährden IFG-Reform und Chatkontrolle unsere Demokratie. Das EU-Parlament hat kurz vor der Sommerpause im Eilverfahren für die Verlängerung der umstrittenen Ausnahmeregelung zum anlasslosen Scannen von Chats gestimmt – und das trotz einer Mehrheit der Gegenstimmen. Damit können die großen US-Tech-Konzerne weiterhin millionenfach und automatisiert private digitale Postfächer durchleuchten. Und in Deutschland sorgt eine Reform des Informationsfreiheitsgesetzes für einen Einschnitt in die Pressefreiheit, da künftig nur noch natürliche Personen bei „berechtigtem Interesse“ Akteneinsicht bekommen. Redaktionen, Verlage und NGOs wären als juristische Personen nicht mehr antragsberechtigt. Die Chatkontrolle betrifft unsere privaten Nachrichten, die IFG-Reform den Zugang zu staatlichen Informationen – zusammen werfen sie aber dieselbe Frage auf: Verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen Staat und Bürger? - Rolle rückwärts: Das bedeutet das Gebäudemodernisierungsgesetz für die Energiewende. Bundestag und Bundesrat haben das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet, das seinen Vorläufer, das Gebäudeenergiegesetz, in weiten Teilen rückabwickelt. Die seit 2023 geltende Pflicht, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, soll genauso entfallen wie pauschale Betriebsverbote. Künftig sollen Eigentümer wieder frei entscheiden können, ob sie auf Wärmepumpen, Hybridlösungen, Biomasse-, Gas- oder Ölheizungen setzen. Können die deutschen Klimaziele mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz überhaupt noch erreicht werden? - Ade Microsoft: Darum verlassen die Cyber-Spezialisten des Schweizer Militärs die Microsoft-Cloud. Die Schweizer Streitkräfte verabschieden sich mit ihrem „Kommando Cyber“ bis Oktober von der Microsoft-Cloud und wechseln zur quelloffenen Lösung OpenDesk, das vom deutschen Zentrum für Digitale Souveränität entwickelt wird. Grund für diesen Schritt ist der zunehmende Zwang vonseiten Microsofts, in die eigene Cloud-Infrastruktur zu wechseln. E-Mails, Dokumente, Kalenderdaten oder Videokonferenzen lassen sich künftig nur noch über die Server des US-Unternehmens abrufen, was bedeuten könnte, dass so sensible Informationen über Umwege in die Hände der US-Regierung gelangen könnten. Sollten sich Deutschland und der Rest von Europa an der Schweiz ein Vorbild nehmen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.

Alle Videos der Sendung

Weitere Videos dieser Sendung

40 Jahre AVM/Fritz, Wechselrichter-Lücke, Akkuwechselstationen | #heiseshow kostenlos streamen | dailyme

40 Jahre AVM/Fritz, Wechselrichter-Lücke, Akkuwechselstationen | #heiseshow

Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Happy Birthday, AVM/Fritz: Eine deutsche IT-Erfolgsgeschichte wird 40 – Was 1986 als kleines BTX-Bastelprojekt von vier Berliner Studenten begann, wurde zum Marktführer in deutschen Wohnzimmern: Vier Studenten gründeten AVM nach eigenen Angaben im Jahr 1986. Über ISDN-Karten und die erste FRITZ!Box wuchs die Marke zum Platzhirsch. Inzwischen hat sich einiges verändert: 2024 übernahm Imker Capital Partners über die Luxemburger Tochterfirma Rucio Investment die Mehrheit von AVM, die Gründer zogen sich aus Altersgründen zurück. Was hat AVM über vier Jahrzehnte so erfolgreich gemacht? Was bedeutet der Eigentümerwechsel zu einem Finanzinvestor für die Marke? Und kann Fritz sich gegen Provider-Router und günstige Konkurrenz weiter behaupten? - Unter Strom: Wie gefährlich sind Sicherheitslücken in Hoymiles-Wechselrichtern? Ein Sicherheitsforscher hat zusammen mit dem CCC gravierende Schwachstellen in Wechselrichtern von Hoymiles aufgedeckt: Das Problem liegt in den Funkprotokollen, über die die Wechselrichter der HM-, HMS- und HMT-Serien mit ihren Steuereinheiten kommunizieren – der Austausch erfolgt unverschlüsselt. Über eine undokumentierte Funktion lassen sich sogar Seriennummern der Geräte im Klartext per Funk auslesen und Schadsoftware einschleusen, während der Hersteller bislang kaum reagiert hat. Wie realistisch ist ein großflächiger Angriff auf Balkonkraftwerke im Vorbeifahren? Sollte die EU verbindliche Sicherheitsstandards für Energiehardware im IoT-Bereich vorschreiben? - In Wechselstimmung: Sind Akkuwechselstationen in der E-Mobilität der richtige Weg? – Während in Europa fast ausschließlich auf Laden gesetzt wird, treibt CATL in China ein ganz anderes Konzept voran: Gerade wurde die 2000. CATL-Akkuwechselstation eingeweiht, bis Jahresende sollen es 3000 werden, verteilt über 31 Provinzen und 180 Städte. Der Zeitvorteil des Akkutauschs relativiert sich allerdings mit der Einführung von 800-Volt-Systemen, die deutlich kürzere Ladezeiten ermöglichen – dennoch expandiert CATL auch nach Europa mit dem Joint Venture Swaptopus für E-Lkw. Ist das Wechselkonzept ein Modell, das auch in Europa funktionieren könnte, oder macht Schnellladen es überflüssig? Und lohnt sich der Aufbau einer parallelen Infrastruktur überhaupt noch? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.

CPU-Roadmap – Wie Intel AMDs Ansturm abwehren will | #heiseshow kostenlos streamen | dailyme

CPU-Roadmap – Wie Intel AMDs Ansturm abwehren will | #heiseshow

Während alle Welt über den Chipmangel spricht, legt Intel äußerst ambitionierte Pläne für gleich vier neue Prozessorgenerationen für Desktop-PCs und Notebooks bis 2025 vor. Trotz der jahrelangen Verzögerungen beim Umstieg auf den 10-nm-Prozess gibt sich der US-Konzern optimistisch, ab dem kommenden Jahr jährlich eine neue Prozessgeneration in die Massenproduktion bringen zu können. Damit will Intel auch dem immer weiter aufholenden Konkurrenten AMD etwas entgegensetzen. Der hatte Intel zuletzt beim Börsenwert überholt, obwohl er nur ein Viertel des Umsatzes macht. Gleichzeitig schickt sich Apple an, den Abschied von Intels Prozessoren in diesem Jahr abzuschließen. Was uns angesichts all dessen auf dem CPU-Markt bevorsteht, besprechen wir in einer neuen #heiseshow. Was hat Intel für die kommenden drei Jahre angekündigt? Wo steht der Konzern aktuell, wie realistisch ist der ambitionierte CPU-Fahrplan bis 2025? Was plant AMD und wie groß ist die Konkurrenz für Intel wirklich. Wie will AMD den immer noch großen Vorsprung weiter aufholen? Wie unterschieden sich die technischen Ansätze von AMD und Intel, die Strukturbreiten sind ja nur ein Aspekt? Was machen die beiden Konzerne sonst noch unterschiedlich? Wodurch lässt sich das gegensätzliche Bild erklären, das sie abgeben? Und wie sieht es bei der Konkurrenz aus, was bedeutet Apples Wechsel auf eigene CPU-Technik? Darüber und über viele weitere Fragen auch aus dem Publikum spricht Martin Holland (@fingolas) mit c't-Redakteur Carsten Spille (@carstenspille) und Mark Mantel von heise online in einer neuen Folge der #heiseshow. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Schnapp dir den Exklusiv-Deal + Geschenk zum nordVPN-Geburtstag: nordvpn.com/heiseshow Jetzt mit der risikofreien 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===

Unscheinbare Lebensretter – brauchen Rauchmelder WLAN? | #heiseshow kostenlos streamen | dailyme

Unscheinbare Lebensretter – brauchen Rauchmelder WLAN? | #heiseshow

Rauchmelder sollen geduldig sein und lange durchhalten, bei einem Feuer aber zuverlässig und schnell laut Alarm schlagen. Seit einigen Jahren gilt in Deutschland eine Pflicht zur Installation, inzwischen müssen auch in fast allen Bundesländern Wohnungen nachgerüstet sein. Die Auswahl ist riesig und reicht von wenige Euro teuren Modellen bis zu solchen für dreistellige Beträge. Die Kollegen der c't haben sich nicht nur die Funktionsweise angesehen und herausgefunden, warum man von bestimmten "lebensnahen Tests" der Geräte absehen sollte. Sie haben auch die Rechtslage aufgeschlüsselt, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheidet und vor allem haben sie besonders funktionsreiche Warnmelder dem ultimativen Test unterzogen. Das alles lassen wir uns in der neuen #heiseshow erklären. Wie funktionieren Rauchmelder und wie soll sichergestellt werden, dass die Geräte auch nach Jahren Untätigkeit zuverlässig anschlagen? Nach wie vielen Jahren müssen Rauchmelder gewechselt werden? Wie sollte man die Funktionsfähigkeit testen und wie nicht? Wer ist für den Einbau der Rauchmelder verantwortlich, wo müssen auf jeden Fall welche angebracht werden? Wozu gibt es Rauchmelder mit WLAN? Warum sollte man die Geräte überhaupt ins Internet bringen? Wie haben sich die getesteten Geräte in der Brennkammer unter Realbedingungen geschlagen? Darüber und über viele weitere Fragen auch aus dem Publikum spricht Martin Holland (@fingolas) von heise online live um 12 Uhr mit Sven Hansen und Nico Jurran (@NicoJurran) aus der c't-Redaktion in einer neuen Folge der #heiseshow. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird präsentiert von MeisterTask, dem DSGVO-konformen Task-Management Tool aus Deutschland. Starten Sie jetzt unter. Intuitiv. Agil. Sicher. Sparen Sie mit dem Code „HEISE“ 10% auf alle Jahresabos der Pro- und Business-Accounts. === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===

Weltraumschrott – Wie groß ist die Gefahr im All, was wird getan? | #heiseshow kostenlos streamen | dailyme

Weltraumschrott – Wie groß ist die Gefahr im All, was wird getan? | #heiseshow

In der Erdumlaufbahn wird es immer voller und damit steigt auch die Gefahr von Kollisionen, die eine verheerende Kettenreaktion auslösen können. Während zuletzt vor allem der rasante Aufbau von Starlink für die rasch wachsende Zahl von Satelliten sorgt, war es auch ein Test einer russischen Anti-Satellitenrakete, der die Gefahren deutlich gemacht hatte. Derweil gibt es immer neue Pläne für noch mehr sogenannte Mega-Konstellationen aus Tausenden oder Zehntausenden Satelliten. Aus der Raumfahrtbranche wird deshalb schon länger und immer vehementer gefordert, dass das Problem Weltraumschrott endlich substanziell angegangen wird. Holger Krag leitet bei der ESA das Weltraumsicherheits-Programm und erklärt uns, wie groß das Problem ist und was dagegen unternommen wird. Wie gefährlich ist Weltraumschrott? Was machen das Weltraumsicherheits-Programm und Space Debris Office der ESA? Wie gut wissen wir über die Situation im Orbit Bescheid, wie genau kennen wir die künstlichen Satelliten und ihre Bahnen? Wie kann vorher verhindert werden, dass einmal ausgediente Satelliten zu Weltraumschrott werden? Was kann man machen, um die Menge des bereits existierenden Weltraumschrotts zu verringern? Gibt es Regeln zur Vermeidung von Weltraumschrott? Wie steht es um deren Umsetzung? Was hält man bei der ESA von den Plänen für Mega-Konstellationen, können solche aufgebaut werden, ohne dass das Problem Weltraumschrott außer Kontrolle gerät? Darüber und über viele weitere Fragen auch aus dem Publikum sprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) von heise online live um 12 Uhr mit dem Leiter des Weltraumsicherheits-Programms der ESA, Holger Krag (@hkrag) in einer neuen Folge der #heiseshow. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Als IT-Systemhaus und Digitalisierungspartner der Bundeswehr betreibt und entwickelt die BWI GmbH das IT-System der deutschen Streitkräfte weiter – innovativ, verlässlich und wirtschaftlich. Die Services reichen von der Konzeption über die Implementierung bis hin zu Betrieb und deutschlandweitem IT-Support rund um die Uhr: www.bwi.de === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===


Empfehlungen für Dich:


HOLE DIR DIE APP

MEHR INHALTE INKLUSIVE, OFFLINE-MODUS:

Google Play Store
App Store

DAILYME TV IM WEB: