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Bandenkriminalität in Schweden: Eskalation der Gewalt

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Jede Woche kommt es in Schweden zu Schießereien. Wiederkehrende Berichte über Waffengewalt in Brennpunktbezirken gehören mittlerweile zum medialen Grundrauschen. Die meisten Fälle werden kaum noch von der Öffentlichkeit registriert. Während in ganz Europa die Gewaltkriminalität sinkt, steigt ausgerechnet in Schweden die Waffengewalt. 124 Menschen kamen im Jahr 2020 durch Schusswaffen zu Tode. Dabei ist die Statistik alarmierend: In Schweden sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Schusswaffen als im Rest Europas – mit steigender Tendenz. In den vergangenen fünf Jahren kam es zu mehr als 2.500 Schießereien, 199 davon endeten tödlich, 588 Menschen wurden verletzt. Die meisten Opfer, aber auch die Täter, sind junge Männer. Viele von ihnen gehören kriminellen Banden an. Das Problem betrifft das ganze Land, auch abseits der Großstädte. In Helsingborg, einer 150.000-Einwohnerstadt an der Grenze zu Dänemark, gibt es Drogenhandel, kriminelle Banden und Problemviertel. Und es kommt immer wieder zu Waffengewalt. Nour Habib war hier früher selbst in einer Gang. Viereinhalb Jahre saß er wegen bewaffneten Raubes im Gefängnis. Danach wollte er nicht wieder zurück in den Teufelskreis der Kriminalität und hat eine Allianz für gefährdete Jugendliche mit der lokalen Wirtschaft gegründet. Omar El-Almali hat 2020 einen seiner besten Freunde bei einer Schießerei verloren. Omar hat gerade sein Kriminalistik-Studium beendet und ist angehender Sozialarbeiter. Er will sich nicht damit abfinden, dass vor allem junge Männer mit Migrationshintergrund in Gewalt und Kriminalität verstrickt werden. Gemeinsam mit der Polizistin Mona Ammar Persson arbeitet er in seiner eigenen Community gegen die Perspektivlosigkeit. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV.


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