Als Putin den Tod nach Butscha brachte: Rekonstruktion eines beispiellosen Kriegsverbrechens kostenlos streamen | dailyme
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Spiegel TV - Thema: Ukraine-Krieg

Als Putin den Tod nach Butscha brachte: Rekonstruktion eines beispiellosen Kriegsverbrechens

Inhalt:

Wie es aussieht, wenn ein gekränkter und zugleich machtbesessener Diktator Rache nimmt, sehen wir im ukrainischen Butscha. Wir sehen es auf den Bildern der Überwachungskameras, die die Gräueltaten von Putins Soldaten aufzeichneten und wir hören es in den Aussagen der Überlebenden, die den Killer-Truppen entkamen. Unserem Reporter Andreas Lünser ist es gelungen, die Ereignisse der verhängnisvollen Tage zu rekonstruieren. Entstanden ist ein mehr als beeindruckender Film, der, wie keiner zuvor – den Opfern eine Stimme gibt und den Mördern ein Gesicht. Butscha: eine Zeitenwende in Unmoral und Unmenschlichkeit.

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Angst vor Russlands Panzern: Moldawien und der Krieg in der Ukraine kostenlos streamen | dailyme

Angst vor Russlands Panzern: Moldawien und der Krieg in der Ukraine

Seit der russischen Invasion in der Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht. Nach Polen nimmt das ärmste Land Europas, Moldau, die zweitgrößte Menge an Geflohenen auf. Fast eine halbe Million Menschen, vor allem Mütter mit Kindern, haben hier Zuflucht gesucht. Für das kleine Land mit insgesamt 2,6 Millionen Einwohnern eine kaum zu stemmende Aufgabe. Für Rosian Vasiloi, Chef der moldauischen Grenzpolizei, steht die Hilfe für die Flüchtenden im Vordergrund. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sollen so wenig Menschen wie möglich in Notunterkünften und Zelten untergebracht werden. Mehr als hunderttausend Geflohene, davon rund die Hälfte Kinder, sind in Republik Moldau geblieben. Die überwältigende Hilfsbereitschaft der Moldauer ist der einzige Trost für die verzweifelten Menschen. Viele räumen teilweise ihre ohnehin kleinen Wohnungen. Andere, wie Anatolie Botnaru, stellen ihre Hotels und Tourismusunterkünfte kostenlos zur Verfügung. Sein Personal arbeitet weiter im Wissen, dass es ohne Einnahmen auch keinen Lohn gibt. »Wer weiß«, sagt Botnaru, »wenn der Wahnsinn im Nachbarland weitergeht, sind wir womöglich die nächsten, die auf der Flucht sind.« Tatsächlich macht sich im ganzen Land Angst vor den Russen breit. Denn auch Moldau war Teil der Sowjetunion. Der Osten des Landes, an der Grenze zur Ukraine, wo vor allem Armeeangehörige und deren Familien lebten, spaltete sich bereits von Republik Moldau ab. Was ist, wenn die russische Armee ihren Vormarsch weitertreibt? Diese Frage stellen sich sehr viele Moldauer. Auch Lilia Brehov. Sie ist Bürgermeisterin des Dorfes Gura Bâcului, das unmittelbar am Grenzfluss liegt. Nun sind hier die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen, und das bisher Undenkbare scheint wieder möglich: dass die Menschen, die das Wenige, das sie besitzen, großzügig teilen, bald selbst zu Flüchtlingen werden. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV.


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